Jordanien Fotoausstellung „Im Reich der Nabatäer“


Jordanien-Fotoausstellung von Sandra Petrowitz und Jörg Ehrlich: „Im Reich der Nabatäer“

Was kommt Ihnen zuerst in den Sinn, wenn Sie an Jordanien denken? Die Felsenstadt Petra? Oder die Sandsteinberge des Wadi Rum? Die Monumentalbauten der Nabatäer und die skurril verwitterten Felstürme über dem orangefarbenen Wüstensand sind ohne Zweifel die beiden Hauptattraktionen des kleinen arabischen Landes und eine Reise wert.

Diese Fotoausstellung der Journalistin Sandra Petrowitz sowie des Reiseveranstalters und Naturfotografen Jörg Ehrlich möchte Ihnen aber auch einige weniger bekannte Facetten von Jordanien näherbringen.

Jordanien hat es ihnen seit ihrem ersten Besuch angetan: Neben Natur und Kultur, den fantastischen Landschaften und den Zeugnissen einer reichen Geschichte sind es vor allem die Menschen, die sie immer wieder nach Jordanien ziehen – inzwischen ist es eine Rückkehr zu Freunden.

Die Region ist seit Jahrtausenden besiedelt, und nicht nur die Nabatäer, sondern auch die Römer haben beeindruckende Zeugnisse ihrer Baukunst und Kultur hinterlassen. Die Ruinen von Jerash etwa sind in der trockenen Wüstenluft außergewöhnlich gut erhalten geblieben und geben einen sehr aufschlussreichen Einblick in das Leben längst vergangener Tage.

Überhaupt gibt es in Jordanien vieles, was weniger bekannt ist als Petra und das Wadi Rum, aber nicht weniger spannend: Da ist das christlich geprägte Madaba mit dem ältesten Mosaik der Welt, das aus dem 6. Jahrhundert stammt und eine Landkarte Palästinas zeigt. Da ist das Tote Meer, dessen stark salzhaltiges Wasser mehr zum Schweben als zum Schwimmen einlädt. Da sind zahlreiche Naturschutzgebiete wie das Wadi Mujib oder das Reservat von Dana mit ihrer grandiosen Natur und ihren fantastischen Wander- und Trekkingmöglichkeiten. Da ist der historische King’s Way, einst eine bedeutende Karawanenstraße, die Ägypten mit dem Zweistromland verband.

Heute führt auf den Spuren der alten Handelsroute eine wunderbar kurvige Landstraße in Nord-Süd-Richtung durch Jordanien. Sie verbindet einige der schönsten Landschaften miteinander, eignet sich für Abstecher zu den trotzigen Kreuzritter-Festungen von Karak und Shobak und gewährt Einblicke in das ländliche Leben im Jordanien von heute. Taucher und Schnorchler zieht es nach Aqaba ans Rote Meer mit seiner sagenhaften Unterwasserwelt, und sie wissen sich in guter Gesellschaft: Auch König Abdullah II. ist begeisterter Taucher. Sein von den Jordaniern verehrter Vater Hussein war es, der bereits in den 1990er Jahren die Riffe von Aqaba unter Schutz stellte.

Überhaupt sind die außergewöhnlich aufgeschlossenen und überaus gastfreundlichen Menschen der größte Schatz des Landes. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie auf der Straße von Jordaniern zum Tee eingeladen werden, wenn Sie in einer winzigen Privatwohnung köstlichen arabischen Kaffee mit Kardamom serviert bekommen oder wenn Sie sich im Souk unversehens in einen entspannten Schwatz mit den Einheimischen verwickelt sehen – es sind diese Begegnungen, die einem Besuch in Jordanien eine ganz persönliche Note geben.

Kleines Land, große Erlebnisse – nehmen Sie sich ein kleines bisschen Zeit für diese Ausstellung, die Ihnen einen ersten Eindruck von der Vielfalt geben möchte, die Sie in Jordanien erwartet. Nehmen Sie sich Zeit für Jordanien und lassen Sie sich bezaubern von den weltberühmten Sehenswürdigkeiten und den vielen kleinen Abenteuern am Weg!

„Jordanien ist ein traumhaftes Wüsten- und Trekkingland. Gerade im Wadi Rum beeindrucken die Felsenwände und die roten Dünen bei jeder Wanderung neu. Die vielen Fotomotive erfordern einen sorgsamen Umgang mit der Kameraausrüstung, denn Sand ist allgegenwärtig und überall. Daher empfiehlt sich eine wasser- und staubdichte Kameratasche. Und natürlich kann ich nur empfehlen, die Morgen- und Abendstunden zu nutzen, um bei bestem Licht die Dünen und Felsformationen genießen zu können. In der Felsenstadt Petra ist ein nächtlicher Besuch des nur mit Kerzen beleuchteten Schatzhauses mein absoluter Geheimtipp. Jordanien ist ein total unterschätztes Reiseziel, das mit weniger als vier Flugstunden Entfernung von Deutschland ideal für eine Woche Urlaub geeignet ist.“ Jörg Ehrlich, Höhenbergsteiger, Reiseveranstalter, Naturfotograf www.joerg-ehrlich.de

Begegnungen in Petra


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